Kremser Humanistische Gesellschaft

Archiv der Veranstaltungen 2019/2020

 

 

Vortrag

„Leben und Tod in den Napoleonischen Kriegen“

Schlachtfeld - (Bio)Archäologie bei Aspern und Wagram

Vortragende

Mag. Dr. Michaela Binder |  AnthropologinWien

Info

Die Schlachten bei Aspern und Wagram 1809 zählen zu den größten Schlachten, die jemals auf österreischischem Boden geschlagen wurden. Großflächige Bauarbeiten förderten in den letzten Jahren auch eine große Menge archäologischer Zeugnisse dieser Schlachten zu Tage, darunter auch einige Massengräber von gefallenen Soldaten. Bioarchäologische Untersuchungen der Skelettreste dieser Männer erlauben nun detaillierte Einblicke in die harte Realität militärischen Lebens zu Napoleons Zeiten.

Termin

Montag 02. Dezember 2019 | 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

IMC Fachhochschule Krems, Am Campus Krems, Trakt G, Hörsaal E.06, 3500 Krems an der Donau

(Parktipp: Parkhaus Campus West, Dr. Karl-Dorrek-Straße 23)

 

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 Vortrag

„Maria Theresia v. Österreich - Katharina v. Russland“

Zwischen Klischee und Wirklichkeit

Vortragende

Univ.-Prof. Mag. Dr. Marija Wakounig; Inst.f. Osteuropäische Geschichte, Uni Wien

Info

Die im 18. Jahrhundert zeitversetzt regierenden Maria Theresia (1717–1780) und Katharina II. (1729–1796) stellen zwei Frauengestalten dar, die trotz etlicher Gemeinsamkeiten nicht unterschiedlicher hätten sein können. Beide übernahmen Verantwortung für ihren jeweiligen Herrschaftsbereich, führten und verloren Kriege, initiierten (gesellschafts-)politische Reformen und sorgten für den Weiterbestand der Dynastien. Beide regten die Phantasie der Zeitgenossen und auch der Nachwelt an, so dass ihnen eine ausgleichende Würdigung lange vorenthalten blieb. Im Rahmen des Vortrages werden Maria Theresia von Österreich und Katharina von Russland biographisch vorgestellt, deren Herrschaftsauffassungen und gesellschaftspolitische Reformen verglichen, sowie sprichwörtlich manche „potemkinschen Dörfer” beseitigt.

Termin

Montag 04. November 2019 | 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

IMC Fachhochschule Krems, Am Campus Krems, Trakt G, Hörsaal E.06, 3500 Krems an der Donau

(Parktipp: Parkhaus Campus West, Dr. Karl-Dorrek-Straße 23)

 

 

 

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Vortrag

„Verres als Pirat“

Zum Einsatz des Piratenmotivs in Ciceros Reden gegen Verres. 

Vortragender

Mag. Dr. Christoph Schwameis, Univ. ass. Uni.Wien. Wissenschaftl. Mitarbeiter TU Dresden

Info

"Wer kennt nicht Gaius Verres, den gierigen und grausamen Statthalter Siziliens, den Marcus Tullius Cicero, der berühmteste römische Redner, am Beginn seiner Karriere anklagte und so ins Exil trieb? Die umfangreiche zweite Anklagerede gegen Verres (actio secunda in Verrem) zeichnet ihn eindringlich als abscheuliches Ungeheuer, das vor keiner Untat zurückschreckte. Aber hinter Ciceros Erzählkunst verbergen sich beachtliche Leistungen des Verres, die durchaus als Rechtfertigung für seine Verfehlungen dienen konnten. Dazu zählt etwa seine erfolgreiche Abwehr der Piratenplage, die zu Beginn des ersten vorchristlichen Jahrhunderts wütete und das gesamte Mittelmeer lähmte. Welcher Römer würde aber einen erfolgreichen Befehlshaber verurteilen, nur weil er sich angeblich an einigen dekadenten Siziliern bereichert hatte? Cicero erkannte die Gefahr dieser Verteidigungsstrategie und setzte sich ihr geschickt entgegen. Dabei schreckte er nicht einmal davor zurück, Verres selbst als Piraten zu stilisieren. Dieser Vortrag wird Ciceros Taktik kritisch nachvollziehen und so einen Aspekt der Reden gegen Verres in den Mittelpunkt stellen, der weder in der Forschung noch im lateinischen Schulunterricht bisher größere Beachtung gefunden hat."

 

Termin

Montag 23. September 2019 | 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Piaristentheater im BG/BRG Krems Piaristengasse 2 , 3500 Krems an der Donau

Eintritt

Eine freiwillige Spende von 5,- würde unsere Unkosten zum Großteil decken.

 

 

 

 

 

 

Kremser Humanistische Gesellschaft, A-3500 Krems an der Donau, Piaristengasse 2, ZVR-Zahl: 251657051

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